Bastl

3..2..1..GO!

„Ein Training, das dich selbst zur Maschine macht“ – so wurde mir CrossFit bei meinem Probetraining erklärt; mein „sportlicher Hintergrund“: 2 Stunden Turnen und ein Fußballtraining pro Woche. Genug, um sich halbwegs „fit“ zu nennen…
…oder auch nicht – darin waren Jo und ich uns schon wenige Minuten später einig.
Trotz des anfangs täglichen Muskelkaters hatte ich als „Fitness-Neuling“ von Beginn an Spaß und nie Zweifel daran, nicht mit CrossFit weiterzumachen – dass alle Übungen angepasst werden können, hat dazu enorm beigetragen.
Umso schöner war es dann natürlich für mich, als ich meinen ersten Pull-Up ohne Hilfsband geschafft habe, und manchmal sogar ein WoD „Rx’d“ (wie vorgeschrieben) absolvieren konnte. Schon bald habe ich auch begonnen, meine Ergebnisse in ein Trainingstagebuch einzutragen, um meinen Fortschritt besser im Blick zu haben.

Neben persönlichen Rekorden waren es aber viel mehr Erlebnisse, durch die ich mich im CrossFit ACE von Beginn an zu Hause gefühlt habe. Vor allem meine ersten „CrossFit Open“-Workouts, die ich nur zum Teil geschafft habe, sind mir besonders in Erinnerung geblieben – durch das Angefeuert-Werden kamen Leistungen zustande, die mir Mut und Lust gemacht haben, noch einiges
zu erreichen.
Nach nun fast 2 Jahren CrossFit ACE bin ich sportlich ein großes Stück weitergekommen, mache die meisten Workouts „Rx’d“ und konnte bei unserer 1-Jahres-Competition einen 2. Platz erobern.

Genauso viel habe ich mich auch als Person weiterentwickelt: Ich habe gelernt, meinen inneren Schweinehund zu überwinden, mir (auch im Alltag) Ziele zu setzen, die außerhalb meiner „Comfort-Zone“ liegen – und erfahren, was „Teamspirit“ wirklich heißt, als wir zu 30. unseren Trainer Jo bei den Regionals 2013 anfeuerten. Vor allem aber habe ich nicht nur Trainingspartner, sondern gute Freunde gefunden.
Wenn ich an den 19. Dezember 2011 zurückdenke, als ich auf 1 Meter 70 nicht einmal 60 Kilo wog, mit einer leeren Langhantel fast umgeflogen bin, „nicht einmal aufrecht stehen konnte“, und mich jetzt von außen betrachte, lässt sich sagen: CrossFit funktioniert – und hat mir nicht nur wortwörtlich Rückhalt gegeben!
Und dass es so ist, habe ich mehreren zu verdanken – zum Teil mir selbst, der Community, mit der man täglich gemeinsame Fortschritte erlebt, und nicht zuletzt meinem und unserem Trainer Jo, der sich stets um mich bemüht hat.
Mit 20 Jahren bin ich erst mitten am Weg – hoffentlich zu meinem (noch) besseren „Ich 2.0“…